Straußenführer 2017



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Im Gespräch: Robby Krieger, Doors-Gitarrist

Make Love Not War

The Doors feiern den 50. Jahrestag ihres gleichnamigen Debütalbums. Sämtliche Studioalben sollen als 3CD/1LP-Sets mit den remasterten Originalmixen und zusätzlichen Live-Aufnahmen erscheinen. Nie hat ihre Musik so differenziert geklungen wie heute. Olaf Neumann sprach mit dem Doors- Gitarristen Robby Krieger, 71, darüber, wie er gemeinsam mit Jim Morrison Songs schrieb, die den Rock‘n‘Roll veränderten und welche Rolle Drogen dabei spielten.

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Berliner Philharmoniker: 5 Jahre Osterfestspiele in Baden-Baden

„Es ist gut, manches Mal in den Süden zu kommen“

Seit 5 Jahren gastieren die Osterfestspiele der Berliner Philharmoniker im Baden-Badener Festspielhaus. Ausgerechnet in der Stadt mit der hächsten Millionärsdichte Deutschlands sind die Spiele jünger, offener und zugänglicher geworden.

Foto des Dirigenten der Berliner Philharmoniker Sir Simon Rattle

Dirigent Sir Simon Rattle (© Stefan Rabold)

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Magritte-Ausstellung in der Frankfurter Kunsthalle Schirn

Rätselhafte Bildkompositionen

Wirklichkeit, Wahrheit, Illusion? Das beschäftigte den Maler René Magritte (1898–1967), der sich zuvörderst als denkender Mensch verstand. Die Kunsthalle Schirn widmet ihm derzeit eine konzentrierte Einzelausstellung, die rund 70 Leihgaben aus aller Welt vereint und in fünf Kapiteln seine konzeptuelle Auseinandersetzung mit der Beziehung von Bild und Sprache, Philosophie und Malerei erhellt.

Gemälde von René Magritte: „Variante de la tristesse“. Es zeigt ein Huhn vor einem Ei im Eierbecher

René Magritte: „Variante de la tristesse“, 1957 (© Schirn Frankfurt)

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Massenets Oper „Werther“ in Zürich

Große Emotionen in der Furnier-Wohnlandschaft

Kein Fenster lässt nach draußen blicken, keine Pflanze lockert das triste Ambiente auf. Das Haus – eine einzige Schrankwand! Auch die Decke ist bei “Werther” im Opernhaus Zürich mit hellem Furnier verkleidet.

Szene aus „Werther“  im Opernhaus Zürich

Werther (Juan Diedo Flórez), Charlotte (Anna Stéphany) und Statisten (© Herwig Prammer)

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Die Antike ist ein Kunstrukt

Eine Ausstellung in der Archäologischen Sammlung demonstriert die Schauseiten antiker Skulpturen

Die Antike, so wie wir sie kennen, ist ein Konstrukt: so weiß, so frontal. An der marmornen Kälte griechischer und römischer Skulpturen wurde bekanntlich bereits gekratzt und seitdem denkt man über eine farbige Antike nach. An der Freiburger Universität hat man im Rahmen eines dreijährigen Förderprojektes, das von der Mercator-Stiftung finanziert wurde, die Schauseiten antiker Skulpturengruppen zum Thema gemacht.

Foto eines Antiken Statuenensembles, es zeigt den trojanischen Priesters Laokoon im Todeskampf

Gruppe des trojanischen Priesters Laokoon im Todeskampf, Archäologische Sammlung der Universität Freiburg, Gipsabguss nach Original in Rom, Vatikanische Museen, um 50 v. Chr. (© J. Ruf)

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Egon Schiele: Vom enfant terrible zum geheiligten Künstler

Die Wiener Albertina zeigt Werke anlässlich Schieles 100. Todestag

Egon Schiele (1890-1918) war sich selbst immer treu geblieben. „Die Figur ist doch das Wesentlichste, was mich am meisten erfüllt: der menschliche Körper“, erklärte er seiner langjährigen Gefährtin Walburga „Wally“ Neuzil. Trotz des rauen Gegenwinds, der ihm deshalb aus der Wiener Gesellschaft und Kunstszene entgegentoste, hielt er zeitlebens an seinem Grundmotiv, der Aktdarstellung fest.

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Egon Schiele: Schwarzhaariger Mädchenakt, 1910 (Ausschnitt)
Bleistift, Pinsel, Aquarell mit proteinhaltigen Bindemitteln, Deckweiß, auf Packpapier (© Albertina, Wien)

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„Tosca“ bei den Osterfestspielen Baden-Baden

Simon Rattle dirigiert, Philippe Himmelmann inszeniert

Fünf kantige Akkorde im dreifachen Forte. „Robustissimo“ und „Tutta forza“ steht in der Partitur. So beginnt „Tosca“, Puccinis grandioser Opernschocker. Die Berliner Philharmoniker lassen im Festspielhaus Baden-Baden bei der Eröffnung der Opernfestspiele unter Simon Rattle diese kalten Klänge wie Blendraketen aufleuchten, um nach einer kurzen Panikattacke im Blech den Tuttiklang zu einem warmen Erzählton zurückzudimmen. Blitzschnell wechselt das Orchester zwischen Behaglichkeit und Bedrohung, zwischen Leichtigkeit und Drama.

Szene aus „Tosca“  im Festspielhaus Baden-Baden

„Tosca“ im Festspielhaus Baden-Baden (© Monika Rittershaus)

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Strahlentherapie bei Brustkrebs

Hilfe durch individuelle Behandlungskonzepte

Kaum ein anderes Thema in der Medizin bewegt Frauen mehr als die Diagnose Brustkrebs. Brustkrebs (Mammakarzinom) ist mit 70.000 Neuerkrankungen pro Jahr die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Das mittlere Alter der Betroffenen ist 64 Jahre, doch 40 Prozent der Frauen sind unter 60 Jahre alt. Dass heute 85 bis 90 Prozent der Frauen, die die niederschmetternde Diagnose Brustkrebs erhalten, überleben und 80 Prozent dauerhaft geheilt werden können, ist unter anderem auf die immer besseren Möglichkeiten zurückzuführen, die Therapie hochgradig individuell auf die jeweilige Krebsvariante zuzuschneiden.

PD Dr. Christian Weißenberger (© Zentrum für Strahlentherapie)

PD Dr. Christian Weißenberger (© Zentrum für Strahlentherapie)

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